Kontaktadresse:
Rolfes Immobilien Frenser Str. 8 50127 Bergheim Quadrath Tel.: 02271 92051 Fax: 02271 980618
|
|
Baulandpreise
Baulandpreise 2009 erneut gesunken
Die Baulandpreise für Wohnimmobilien sind im vergangenen Jahr um durchschnittlich 2,5% auf 127 Euro/qm gesunken. Das meldet das ifs Städtebauinstitut auf der Basis von Zahlen des Statistischen Bundesamts. Bereits 2008 ging es mit den Preisen um 1,5% nach unten, nachdem sie seit 1999 (71 Euro/qm) mit nur einer Ausnahme gestiegen waren. Zwischen 1999 und 2009 fiel auch die Zahl der Verkaufsfälle von mehr als 105.000 baureifen Grundstücken auf weniger als 55.000 (-47,6%), der Kaufwert sank von 6,7 Mrd. Euro auf 5,3 Mrd. Euro. Die Preisrückgänge im vergangenen Jahr waren bedingt durch die Entwicklungen in Westdeutschland: Hier sanken die Preise 2009 um 5,1% auf 149 Euro/qm (2008: -3,7%), während sie im Osten der Republik seit 2006 stabil bei 47 Euro/qm geblieben sind. Die Stadtstaaten mit ihren geringen Fallzahlen blieben außen vor. Am stärksten sanken die Preise in Mecklenburg-Vorpommern (-15% auf 56 Euro/qm) und Bayern (-9,7% auf 205 Euro/qm).
Mit 52% auf 44 Euro/qm am deutlichsten nach oben zogen sie in Sachsen-Anhalt, gefolgt von Sachsen mit 11% auf 58 Euro/qm.
|
 Grundsteuer
Fast jede zweite Kommune will die Grundsteuer erhöhen
47% der Kommunen planen als Reaktion auf sinkende Steuereinnahmen und steigende Sozial- und Personalausgaben eine Erhöhung des Grundsteuerhebesatzes. Dies ergab eine repräsentative Befragung von Ernst & Young unter 300 Kommunen wie die „Immobilien-Zeitung“ berichtete.
Außerdem planen 68% der Kommunen die Unterhaltsausgaben für Straßen und Gebäude zu strecken. 55% wollen Neuinvestitionen in Stadtentwicklung oder Straßenbau reduzieren. Weitere geplante Maßnahmen sind unter anderem die Erhöhung der Gebühren für Wasser (17%), die Straßenreinigung (16%) und die Müllentsorgung (10%).
Nur 16% der Städte und Kreise wollen keine Steuern oder Gebühren erhöhen.
7% der Kommunen wollen auf die Haushaltsmisere reagieren, indem sie das Instrument der Öffentlich-Privaten-Partnerschaften intensiver nutzen. 6% planen eine Privatisierung ihrer Wohnungsbaugesellschaften, 2% auch Privatisierungen des übrigen Immobilienbestands. |
 Marktbericht 2010
der Kölner Immobilienbörse
Download |
 Wohnen
Mieter muss sein Einkommen korrekt angeben
München. Mieter müssen in einer Selbstauskunft zu ihrem Einkommen richtige Angaben machen. Wer in diesem Punkt beim Ausfüllen lügt, riskiert eine fristlose Kündigung. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts München I hervor, auf das die Experten des Deutschen Anwaltsvereins hinweisen (Az.: 14 S 18532/08). Über seine Zahlungsfähigkeit müsse ein Mieter in jedem Fall richtige Angaben machen.
Der Vermieter ist berechtigt danach zu fragen. In dem konkreten Fall nannte ein Mieter sein Brutto- statt des Nettogehaltes und gab eine falsche Beschäftigung an. Der Vermieter durfte das Mietverhältnis wegen arglistiger Täuschung fristlos kündigen. Dass der Mann seine Miete jahrelang pünktlich gezahlt hatte, spielte keine Rolle.
Quelle: Kölner Stadtanzeiger 24.11.2009
|
|
|
|